Erster offizieller (aber passiver) Akt meines Daseins war die Anmeldung in einem Sportverein am Tag meiner Geburt (26.02.1975) durch meine Eltern, was sieben Jahre später den ersten Wettkampf zur Folge hatte. Trotz der Erkenntnis „Beine wie ein Pfingstochse und Arme wie die Krampfadern eines Spatzen“
(O-Ton Franz Josef Busemann) entwickelte ich mich zu einem ganz passablen Mehrkämpfer. Diese muskuläre Dysbalance hatte im Alter von 16 Jahren den Wechsel zum Hürdensprint zur Folge, der 1994 im Titel des Juniorenweltmeisters seinen Höhepunkt fand. Der erste Zehnkampf im gleichen Jahr als weltbester Nachwuchsmehrkämpfer ließ zukünftiges Potenzial erahnen.
Im Frühjahr 1996 fiel letztlich aufgrund fehlender Perspektive in der Paradedisziplin die Entscheidung zurück zum Zehnkampf. Größter Erfolg war der Gewinn der Olympischen Silbermedaille im gleichen Jahr.